Bayernrundschau
Übertragung des 6-mal jährlich erscheinenden Tonträgers
Eine Zeitschrift des BBSB für hör-/sehbehinderte Menschen und Mitarbeitende des BBSB
Nr. 1, Januar 2026
Redaktion:
Jutta Winter (Die Übertragung in Schriftform besorgt Dr. Aleksander Pavkovic)
Der Punktschriftausdruck ist für hör-/sehbehinderte Mitglieder des BBSB kostenfrei. Mitarbeitende erhalten den Schwarzschrifttext digital.
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e. V.
Arnulfstraße 22, 80335 München
Telefon: (089) 55988-0, Telefax: (089) 55988-266
E-Mail: info@bbsb.org, Internet: www.bbsb.org
Anschrift der Redaktion:
Jutta Winter
Mainstr. 7
91052 Erlangen
Telefon: (09131) 39274
E-Mail: jw.erl@t-online.de
Liebe Leserinnen und Leser,
ich begrüße Sie ganz herzlich zur Januarausgabe der Bayernrundschau. Für das kommende Jahr 2026 wünsche ich Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit und viele schöne Erlebnisse und Begegnungen.
In dieser Ausgabe lesen Sie wieder den Bericht aus dem Landesvorstand. Wir berichten ausführlich über das Finale des Braille-Vorlesewettbewerbs. Es gibt auch wieder Veranstaltungshinweise und vieles mehr.
Sie lesen Interviews, Berichte und Informationen, Stand: 30. November 2025.
Aus dem Landesvorstand
Am Telefon begrüße ich ganz herzlich unseren Landesgeschäftsführer Verbands- und Sozialpolitik Steffen Erzgraber. Hallo, Herr Erzgraber.
Steffen Erzgraber: Hallo, liebe Hörerinnen und Hörer der Bayernrundschau.
Winter: Fangen wir an mit der Arbeitsmarktpolitik. Was gibt es da Neues?
Erzgraber: In Sachen Arbeitsmarktpolitik haben wir eine Anschreiben-Aktion gestartet. Seit Monaten wird uns von Seiten der Regierung und auch von Seiten des Landtags versichert, dass es hier Verbesserungen geben soll. Es geht dabei um digital barrierefreie Arbeitsplätze. Sie müssen wissen: Immer noch scheitern Jobchancen für blinde und sehbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einfach daran, dass die Software, die sie brauchen, um zu arbeiten, nicht barrierefrei bedienbar ist. Es ist eine harte wirtschaftliche Tatsache. Hier werden Existenzen einfach dadurch vernichtet, dass nicht die richtige Software bereitsteht. Und die angekündigten Verbesserungen, das geht uns jetzt nicht schnell genug. Deswegen fordern wir in verschiedenen Anschreiben – unter anderem an Herrn Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, an die Landtagspräsidentin Ilse Aigner, den Innenminister Joachim Herrmann und ein paar andere –, da fordern wir, dass damit jetzt Schluss sein muss. Es muss deutliche und spürbare Fortschritte in Sachen digitale Barrierefreiheit geben. Wir bieten Gespräche an, stellen aber auch ganz klar, dass es so nicht weitergehen kann.
Winter: Was gibt es aus der letzten Landesausschusssitzung vom 21. und 22. November zu berichten?
Erzgraber: Bei der Landesausschusssitzung wurden zwei Gremien neu berufen. Das ist einerseits die Satzungskommission. Das sind also die Personen, die bei den Vorbereitungen zur Änderung unserer Satzung im Jahr 2027 bei der Landestagung dabei sind. In die Satzungskommission wurden berufen: Dr. Stefan Insam, stellvertretender Landesvorsitzender, sowie Wolfgang Kurzer, aktuell unter anderem Mitglied im Bezirksgruppenausschuss Mittelfranken, sowie Co-Leiter der Qualifizierungsmaßnahme Beratungszertifikat. Außerdem wurde ich in die Satzungskommission berufen. Ich bin ja von Beruf Jurist. Als zweites Gremium wurden berufen oder wurden gewählt die Delegierten zum Verbandstag des DBSV, also des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Dort sind wir Mitglied und rein vom Stimmrecht her stellen wir ein Viertel der Stimmen, die beim DBSV wahlberechtigt bzw. stimmberechtigt sind. Bei diesem Verbandstag, der Ende Juni 2026 stattfinden soll, wird unter anderem das Präsidium neu gewählt, die Satzung geändert und grundlegende Beschlüsse über die Arbeit des DBSV gefasst. Wer sind nun die Delegierten? Das ist einerseits Judith Faltl als Landesvorsitzende, Dr. Stefan Insam, Stellvertreter, die beiden Landesgeschäftsführer sind dabei, außerdem aus dem Kreis der Bezirksgruppenleiter, Referenten, Forum Arbeit und Beruf und nicht zu vergessen auch aus den Beisitzern im Landesvorstand, oder wie wir heute sagen, die weiteren Mitglieder im Landesvorstand. Die sind alle dort vertreten und vertreten ihre Interessen in Berlin Ende Juni 2026.
Winter: Was gibt es zu unserem AURA-HOTEL in Saulgrub zu berichten?
Erzgraber: Vom AURA-HOTEL kann ich diesmal Gutes berichten. Der Hotelbetrieb an sich macht eine gute Entwicklung. Die Umsätze konnten in den vergangenen zwei Jahren gut gesteigert werden. Außerdem steht eine neue Stellvertreterposition an, die im nächsten April besetzt werden wird. Wie der eine oder andere weiß, steuert Herr Dick ja auf seine Rente zu. Dazu wird es aber im nächsten Jahr mehr Informationen geben. Was aber sicherlich interessant ist, der Wellnessbereich, der unter dem Kurflügel im AURA-HOTEL entstehen wird. In der ehemaligen Badeabteilung finden gerade umfangreiche Bauarbeiten statt. Dort entsteht ein Wellnessbereich. Dieser soll enthalten eine Bio-Sauna, eine finnische Sauna, eine Infrarot-Sauna. Und jetzt geht es nicht mit noch einer Sauna weiter, sondern mit einem Eisbrunnen und verschiedenen anderen Attraktionen im Keller dort. Außerdem gibt es einen schön gestalteten Außenbereich. Wer zuletzt im AURA-HOTEL war, weiß, dass dort gerade die Erdarbeiten stattfinden. Mit der Fertigstellung könnten wir, wenn alles gut geht, Mitte 2026 rechnen. Ich kann persönlich sagen, ich freue mich drauf.
Winter: Herzlichen Dank für diese Informationen.
Rosemarie Hübschmann zum Gedenken
Am 20. Oktober 2025 ist Rosemarie Hübschmann im Alter von 98 Jahren verstorben. Frau Hübschmann war viele Jahre als Lehrkraft am Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg tätig und hat zahlreiche Schulabgängerinnen und Schulabgänger engagiert auf ihrem Weg in das Berufsleben begleitet. In Anerkennung ihrer großen Verdienste hat der BBSB ihr 1991 die Medaille für hervorragende Verdienste verliehen. Wir werden Frau Hübschmann ein ehrendes Gedenken bewahren.
Judith Faltl, Landesvorsitzende, Quelle: BBSB-Rundschreiben 2025/103.
Vorlesewettbewerb „Lesen um den heißen Braille“
Das Finale des Vorlesewettbewerbs „Lesen um den heißen Braille“ fand am 21. November 2025 im „Kultur im Trafo“ (Nymphenburger Straße) in München statt. Ganz schön aufgeregt waren die Teilnehmenden des Braille-Vorlesewettbewerbs am 21. November in München. Aus gutem Grund, denn unter den Augen und Ohren der kritischen Jury stellten sich acht Teilnehmende dem Wettbewerb. Die Schirmherren der Veranstaltung waren Schauspielerin Jutta Kammann und Werner Reuß, Programmbereichsleiter Wissen und Bildung. Die Bayerische Hörbücherei und der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund führten die Veranstaltung gemeinsam durch. Der 21. November ist der bundesweite Vorlesetag, an dem in Schulen, Büchereien und Buchhandlungen viele Aktionen und Lesungen stattfinden.
2025 feierte die Brailleschrift 200-jähriges Jubiläum. Um diesen Anlass zu feiern, veranstalteten die Bayerische Hörbücherei (BBH) und der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB e. V.) einen Braille-Vorlesewettbewerb. In der Vorrunde am 31. Oktober in den Räumen der Bayerischen Hörbücherei traten elf Teilnehmende an, darunter drei Kinder aus dem Sehbehinderten- und Blindenzentrum Südbayern (SBZ). Kinder wie Erwachsene lasen vier Minuten aus mitgebrachter Lektüre. Herausfordernd war das sogenannte Prima-Vista-Lesen. Hier bekamen die Teilnehmenden einen Text vorgelegt, auf den sie sich nicht vorbereiten konnten. Aus dieser Vorrunde kamen drei Kinder und sechs Erwachsene ins Finale. Ein spannender Wettbewerb, denn nicht nur die Auswahl der unterschiedlichen Lektüren war ein großes Vergnügen. Die Erwachsenen erwarben die Braille-Kompetenz bereits in der Schule im Kindesalter. Die Altersspanne der erwachsenen Teilnehmenden bewegte sich zwischen Anfang 20 bis zu um die 60 Jahre.
Nun fand am 21. November das Finale statt. Über den Hauptpreis, zwei Übernachtungen im AURA-HOTEL Saulgrub, freute sich Annette Pavkovic. Sie gewann in der Kategorie derer, die die Brailleschrift in der Kindheit erlernten. Drei Kinder bildeten die Gruppe unter 18 Jahre. Hier hatte Ben Rosenbichler die Nase etwas weiter vorne und gewann den ersten Preis.
Mit rund 70 Besucherinnen und Besuchern war es eine rundum gelungene Veranstaltung.
Quelle: BBSB-Rundschreiben 2025/112
Die Geschäftsführerin der Bayerischen Hörbücherei, Margarete Rathe, sagt zum Wettbewerb:
Margarete Rathe: Die Organisatoren, wir von der Bayerischen Hörbücherei und unsere Kollegen vom BBSB hatten große Freude an den Kontakten, dem Austausch mit den Kandidaten, an ihrem Können und ihrem Mut, sich diesem Wettbewerb zu stellen mit Publikum und Fernsehkameras im Saal. Die Vorträge waren allesamt beeindruckend, jede auf ihre ganz besondere Art. Ich persönlich kann sagen, dass wir von der Hörbücherei und ganz besonders ich im Laufe der Vorbereitungen und des Wettbewerbs viel über die Brailleschrift und ihre aktuelle Situation gelernt haben: über ihre Möglichkeiten, ihre Darreichung digital und auf Papier, über ihren Nutzen und zwar für virtuose Leser, aber auch für Menschen, die erst spät in ihrem Leben diese Punktschrift erlernen. Was ich auch gelernt habe, ist, dass es noch viel zu lernen gibt in diesem Bereich für mich. Wir, das Team und die Sprecher der Hörbücherei haben naturgemäß eher mit dem Zugang von Literatur über das Ohr zu tun und daher war es für uns besonders wertvoll, sich mit der Punktschrift als schwesterliche Alternative einmal in dieser Breite auseinanderzusetzen. Wir haben tolle Kontakte zu Punktschriftlesern bekommen und wir freuen uns darauf, diese Menschen mit in unsere Arbeit in der Hörbücherei mit einbeziehen zu können, denn für den Zuhörer ist es ja egal, über welche Schrift vorgelesen wird. Die Hauptsache ist die Qualität des Vortrags. Anstrengend und aufregend war es für alle Beteiligten, aber viel wichtiger ist: Gelohnt hat es sich, weil so ist das, wenn Menschen zusammenkommen, die gerne und gut vorlesen mit Menschen, die gerne und gut zuhören.
Winter: Die Hörbücherei hat der Bayernrundschau freundlicherweise einen Mitschnitt vom Finale zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür! In der Audioausgabe sind Ausschnitte zu hören, und zwar zunächst aus den Begrüßungsreden. Zunächst spricht Christian Seuß.
Christian Seuß: Schön, dass Sie alle da sind zu einer besonderen Veranstaltung, nämlich einem Lesewettbewerb, und es geht um die Brailleschrift. Die Brailleschrift heißt so, weil sie von Herrn Braille, einem Franzosen, vor 200 Jahren erfunden wurde. Ein selbstbetroffener Mensch, der im frühen Kindesalter erblindet ist und mit 16 Jahren schon die Gabe hatte, eine solche Punktschrift zu entwickeln. Wo manche Menschen sagen: Das sieht ja aus wie eine Raufasertapete. Dass diese Raufasertapete aber dann doch so eine Struktur hat, dass man heute sagen kann, da fantasiert nicht jemand irgendetwas, sondern liest genau einen Text vor, den es natürlich auch in Normalschrift gibt. Das ist schon für uns, die die Gnade der späten Geburt haben, eine hervorragende Sache. Und dass diese Brailleschrift auch noch vom Computer angesteuert werden kann oder über eine sogenannte Braillezeile, einen speziellen Bildschirm, von uns gelesen werden kann, ist auch gerade für uns jetzt eine geniale Sache. Louis Braille sei Dank. Herzlich begrüßen möchte ich als Vorsitzender der Bayerischen Hörbücherei für Blinde, Seh- und Lesebeeinträchtigte, als einer der beiden Veranstalter, den Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund, das Vorstandsmitglied Franziska Weigand. Frau Rathe, unsere Geschäftsführerin, auch nochmal herzlich willkommen und unser Wolfgang Hartmann. Die beiden werden Sie durch das Programm geleiten. Und dann haben wir zwei Persönlichkeiten gewonnen, die Schirmherrschaft gemeinsam zu übernehmen. Ich begrüße ganz herzlich mit großer Freude Jutta Kammann. Sie ist Schauspielerin, Buchautorin und Botschafterin der Bayerischen Hörbücherei. Dafür auch herzlichen Dank, liebe Frau Kammann. Genauso herzlich begrüße ich Werner Reuß vom Bayerischen Rundfunk. Lieber Herr Reuß, wir kennen uns ja auch schon lang. Sie sind Leiter des Programmbereichs Wissen und Sie sind ja auch für die barrierefreien Formate im Bayerischen Rundfunk verantwortlich – aber heute in erster Linie jemand, der auch was vom Lesen versteht und von Wissen und Bildung. Ich wünsche Ihnen einen richtig schönen Nachmittag und setze mich jetzt in die erste Reihe.
Franziska Weigand: Also mein Name ist Frau Weigand. Ich bin ja schon angekündigt worden. Ich bin Mitglied im Landesvorstand vom BBSB. Lesen und Blindheit, also auf den ersten Blick passt das nicht so wirklich zusammen. Louis Braille hat uns Blinden ermöglicht, als alphabetisierte Menschen durchs Leben zu gehen. Und deswegen hat bei allem, was wir heute hören können, sowohl am Computer als auch auf CD, was auch immer, die Brailleschrift ein paar wesentliche Bedeutungen für uns heutige immer noch. Die Hauptbedeutung ist für Menschen, die in dem Alter, wo man ja am meisten lernen sollte, nämlich als Kinder schon betroffen sind, dass diese Menschen alphabetisiert werden, dass sie lesen können. Lesen heißt auch Rechtschreiben lernen. Lesen heißt, ich kann Fremdsprachen lernen, dass praktisch blinde Kinder und Jugendliche oder hochgradig Sehbehinderte, dass denen eine vollwertige Schrift zur Verfügung steht. Ich glaube, dass das die Hauptbedeutung der Brailleschrift heute ist. Sie hat aber auch noch weitere Bedeutungen. Ich kenne mehrere Menschen, die im jungen Erwachsenenalter erblindet sind. Zwei von denen sind Informatiker. Sie sagen: Also wenn du coden möchtest, also Programme schreiben, dann kannst du nicht irgendwie grob drüber hören und dann funktioniert das schon irgendwie. Das geht nur genau oder gar nicht. Und diese Menschen können hochwertige Berufe dank der Brailleschrift ausüben. Also auch für viele Berufe hat sie eine ganz wichtige Bedeutung. Dann gibt es Menschen, die erwischt es erst im Alter, wo sie hauptsächlich nicht mehr die Kraft oder die Energie, die Schrift so gut zu erlernen, dass sie Bücher lesen. Die Menschen gibt es auch, die im Alter noch Braille lernen und dann viel Braille lesen, aber das mag nicht jeder. Aber sie können dank der Brailleschrift ihre Medikamente auseinanderhalten. Sie können ihre Gewürze beschriften. Also hat die Brailleschrift für ganz, ganz viele betroffene Menschen nach wie vor eine wichtige Bedeutung. Ich sage, es gibt kein richtiges und kein falsches Lesen. Es gibt Teilhabe. Und ob ich das jetzt vergrößert machen kann, weil ich es hier noch so gut sehen kann, in Brailleschrift oder über das Hören: Es ist völlig egal. Hauptsache, ich kann teilhaben an der breiten Welt der Literatur. So, und jetzt zu euch, liebe Leute, die ihr heute teilhabt an dem Wettbewerb. Und es wird Gewinner geben. Aber ihr alle habt eigentlich schon den Hauptgewinn, weil ihr eine Schrift habt, mit der ihr vorlesen könnt. Wer mich sehen kann: Ich stehe hier mit leeren Händen, ich habe keinen Text zum Ablesen. Das liegt nicht daran, weil ich unglaublich gerne auswendig lerne, sondern weil mir einfach als Späterblindeter keine Schrift so gut zur Verfügung steht, dass ihr Freude hättet, mir zuzuhören. Also ich lese Braille, aber halt langsam. Aber ihr, die ihr heute teilnehmt, ihr habt den Hauptgewinn. Ihr könnt Worte, die euch am Herzen liegen, mit eurem Leben und eurem Betonen erfüllen und für andere Menschen vorlesen, sodass diese auch eine Freude daran haben können. In diesem Sinne kommen jetzt hier lauter Gewinner. Und ich wünsche euch allen viel Freude und viel Erfolg.
Wolfgang Hartmann: Ja, liebe Gäste, liebe Zugewandte, liebe Kultur-Enthusiasten, auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen zu unserem Finale. Das ist jetzt also der Wettbewerb „Lesen um den heißen Braille“. Mein Name ist Wolfgang Hartmann, ich bin Redakteur bei der Bayerischen Hörbücherei. Heute habe ich hier zwei tolle Aufgaben. Erstens, Ihnen die Jurymitglieder vorstellen zu dürfen. Sie sind die Wächter der Kunst des Wortes und dementsprechend bin ich sehr froh, dass ihr euch dazu bereit erklärt habt. Ich darf mit Jutta Kammann beginnen, Jutta, dich vorzustellen und deine Beliebtheit, das ist Eulen nach Athen tragen. Wir freuen uns sehr, dass du da bist als Ambassadorin der Bayerischen Hörbücherei, weil es so wichtig für uns bist, dass du hier bist. Das freut uns riesig. Vielen Dank. Dann haben wir unsere Barbara Hallmann. Liebe Barbara, ich freue mich ebenfalls riesig, dass du da bist. Du bist die Brücke zwischen den Zuhörenden und den Studios der Bayerischen Hörbücherei. Du bist so viele Jahre schon bei uns als Hörerin gerne bei uns. Heute hast du es dir nicht nehmen lassen, genauso wie beim Halbfinale dabei zu sein. Schön, dass du da bist, liebe Barbara Hallmann. Wir haben zwei neue Jurymitglieder dazu gewinnen können seit dem Halbfinale. Ich darf begrüßen Frau Lutzenberger. Sie sind geburtsblind und haben die Brailleschrift von der Pike auf gelernt. Sie sind Geschäftsführerin einer Firma, die Braille-Produkte herstellt und vertreibt. Gleichzeitig sind Sie beim Präsidium des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Schön, dass Sie da sind. Ich mache mit unserer lieben Lisa Rubin weiter. Lisa, schön, dass du da bist. Das BFW Würzburg, Regionalcenter München hat dich ja vor kurzem dazu gewinnen können. Du bist geburtsblind und hilfst Erwachsenen, die fortschreitend erblinden. Ich finde es ganz toll, dass du heute da bist und von der anderen Seite aus das Ganze hier beurteilen wirst. Vielen Dank, Lisa. Ja, und Herr Werner Reuß, ich darf Sie auch herzlich begrüßen in der Juryrunde. Herr Reuß ist Leiter des Lernparadieses, der Kultur beim Bayerischen Rundfunk. Wer könnte heute prädestinierter sein, mit seiner Anwesenheit das Ganze hier auch in ein gebührendes Rampenlicht zu rücken. Vielen Dank, dass Sie da sind. Und dann habe ich noch zwei meiner werten Kolleginnen, Kollegen vorzustellen. Silvester von Hößlin, Sprecher und Redakteur bei der Bayerischen Hörbücherei. Als Redakteur ist er dafür verantwortlich, die Bücher, die wir für unsere blinden und sehbehinderten Hörerinnen und Hörer draußen produzieren, auszuwählen. Und er hat immer ein sehr sicheres Gespür und Händchen dafür. Vielen Dank, dass Sie da sind. Und last but not least, Martin Harbauer. Martin Harbauer ist nicht nur Sprecher der Bayerischen Hörbücherei seit über 30 Jahren, sondern auch Dozent an der Akademie August Everding. Bei ihm gehen die Jury-Lorbeeren nie aus. Vielen Dank, dass du da bist und dass du diese Juryrunde hier komplettierst für uns.
In der Audioausgabe sind auch Ausschnitte aus Texten zu hören, die die beiden Sieger gelesen haben: bei den Kindern Ben Rosenbichler und bei den Erwachsenen Annette Pavkovic.
Aus den Bezirksgruppen
Ich habe wieder die schöne Aufgabe, langjährigen Mitgliedern zu gratulieren, die 2025 in den Bezirksgruppen geehrt wurden. Herzlichen Glückwunsch allen Jubilaren und alles Gute für die Zukunft! Vielen Dank auch an die Sekretariate der Bezirksgruppen für die Übermittlung der Daten.
Allgäu
Die Bezirksgruppe ehrte 2025 elf Personen für zehn Jahre und fünf Personen für 25 Jahre Mitgliedschaft im BBSB. 40 Jahre Mitglied sind Tobias Kitzelmann und Dr. Edith Planer. 50 Jahre hat Erika Weichenmeier unserem Verein die Treue gehalten. Und für 60 Jahre treue Mitgliedschaft wurde Heinz Böhm geehrt.
Niederbayern
Die Bezirksgruppe ehrte 2025 26 Personen für zehnjährige Mitgliedschaft und neun Personen für 25-jährige Mitgliedschaft im BBSB. 40 Jahre haben unserem Verein die Treue gehalten: Barbara Ebner, Anja-Maria Hautz, Klaus Heigl, Rudolf Saiko und Max Sandladerer. Für 50 Jahre treue Zugehörigkeit zum BBSB wurden geehrt: Eva-Theresia Denk, Franz Heigl, Wolfgang Herrmann und Hans-Peter Schönbrunner. Für 60 Jahre Mitgliedschaft im BBSB wurde Konstantin Rehm geehrt. Und für 70 Jahre treue Zugehörigkeit zu unserer Organisation wurde Eva Rieder geehrt.
Oberfranken
Rainer Winterling verstorben
Am 8. November 2025 ist Rainer Winterling im Alter von 71 Jahren verstorben. Herr Winterling war der für Hof-Saale zuständige Berater nach Blickpunkt-Auge-Standard seit dem Jahr 2019. Er engagierte sich nicht nur im Ausschuss der Bezirksgruppe Oberfranken, sondern leitete mit viel Engagement auch die Monatstreffs in Lichtenfels und Hof. Im zweijährigen Turnus organisierte er ebenso die Erholungsaufenthalte der Bezirksgruppe im AURA-HOTEL Saulgrub. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke im Beratungsnetzwerk in Oberfranken. Wir sind mit guten Gedanken bei seiner Familie und seinen Freunden in dieser schweren Zeit des Abschieds und werden Herrn Winterling ein ehrendes Gedenken bewahren.
Judith Faltl, Landesvorsitzende, Quelle: BBSB-Rundschreiben 2025/106.
Ehrung langjähriger Mitglieder
Mitgliederehrungen
Die Bezirksgruppe ehrte 2025 21 Personen für 10 Jahre und 11 Personen für 25 Jahre Mitgliedschaft im BBSB. 40 Jahre haben dem BBSB die Treue gehalten: Gudrun Feulner, Cetin Aksu, Dagmar Brauer und Florian Johannes Losert. Für 50 Jahre treue Zugehörigkeit zu unserer Organisation wurden geehrt: Heribert Keber und Luzia Ehrlich. Und für 70 Jahre treue Mitgliedschaft wurde Eugen Glaab geehrt.
Oberpfalz
Die Bezirksgruppe ehrte 2025 22 Personen für 10 Jahre und 11 Personen für 25 Jahre Mitgliedschaft im BBSB. Für 40 Jahre Mitgliedschaft im BBSB wurde Michael Reisinger geehrt. Und 50 Jahre haben dem BBSB die Treue gehalten: Manfred Simbeck und Angelika Zuckschwert.
Unterfranken-Aschaffenburg-Miltenberg
Bezirksgruppenmagazin Info Aktuell
Dazu begrüße ich jetzt am Telefon ganz herzlich den Bezirksgruppenleiter Peter Nüßlein. Hallo Peter.
Peter Nüßlein: Ja, hallo Jutta, schön dich zu hören. Ich wollte dir ein bisschen was über unser Bezirksgruppenmagazin Info Aktuell erzählen. Das Magazin erschien zum ersten Mal Mitte der 80er Jahre, damals von Georg Kohl und von Ferdinand Lehner. Danach haben es Carmen, also die Carmen Nüßlein, meine Frau und ich, dann ca. 15 Jahre gemacht. Anschließend hat Ulrich Eisert, das müssten so 13 Jahre gewesen sein, es erstellt und jetzt die letzten 10 Jahre hat Regina Sauer es zusammengestellt. Leider hat sie jetzt zum Ende des Jahres aufgehört mit der Produktion von Info Aktuell und es wäre schön, wenn sich jemand bereit erklären würde, dass wir das Magazin weiter herstellen könnten. Denn es bringt ja viele interne Informationen und Informationen aus dem Blinden- und Sehbehindertenwesen. Der Hörer hat einfach die Möglichkeit, ohne fremde Hilfe sich zu informieren, was hier am Untermain alles so passiert. Und vielleicht ganz kurz noch dazu: Momentan erhalten das Info Aktuell ca. 200 Abonnenten und das ist nicht nur hier am Untermain, wir haben in ganz Bayern Hörer, die das Info Aktuell immer wieder hören. Und wie gesagt, die Regina Sauer, die hat das wirklich sehr, sehr professionell gemacht. Die Artikel, die sie vorgetragen hat, waren wirklich sehr, sehr interessant für blinde und sehbehinderte Menschen. Und natürlich, wenn man so viel hört, gehört auch immer wieder mal ein humoristischer Teil auch mit rein. Also ich danke Regina Sauer nochmal ganz, ganz herzlich und würde mich ganz, ganz arg freuen, wenn es jemand übernehmen würde. Regina hat sich bereit erklärt, auch denjenigen zu unterstützen.
Winter: Dem Dank an Regina Sauer schließe ich mich als treue Hörerin des Info Aktuell an.
Gerti Kohl verstorben
Nüßlein: Jetzt habe ich aber auch noch eine traurige Nachricht, und zwar ist Gerti Kohl im Alter von 84 Jahren verstorben, das war Anfang November. Das war die Frau von unserem ehemaligen Bezirksgruppenleiter Georg Kohl; er hat das Amt ja x Jahre ausgeübt und Gerti hat unglaublich viel geleistet, hat den Schorsch zu allen möglichen Veranstaltungen und zu allen Besuchen begleitet, hat viele Mitglieder im Landkreis Miltenberg unterstützt, hat geholfen, die Bezirksgruppenrundschreiben zu versenden, hat bei vielen Veranstaltungen mitorganisiert. Ja, man kann sagen, dass sie die rechte Hand von unserem Georg Kohl war. Wir trauern sehr um Gerti, sie war ein ganz lieber, ein ganz besonderer Mensch.
Ulrich Eisert verstorben
Jutta Winter: Ulrich Eisert, langjähriges Vereinsmitglied und ehemaliger ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Bezirksgruppe Unterfranken Aschaffenburg-Miltenberg, ist am 11. November 2025 im Alter von 76 Jahren verstorben. Herr Eisert war vier Jahre stellvertretender Bezirksgruppenleiter, acht Jahre im Bezirksgruppenausschuss und sieben Jahre Blinden- und Sehbehindertenberater. 13 Jahre lang hat er das Bezirksgruppenmagazin Info Aktuell erstellt, das bezirksgruppeninterne Aktivitäten und Neuerungen aus dem Blinden- und Sehbehindertenwesen enthält. Wir werden Herrn Eisert ein ehrendes Gedenken bewahren.
Judith Faltl, Landesvorsitzende, Quelle: BBSB-Rundschreiben 2025/108.
Ehrung langjähriger Mitglieder
Die Bezirksgruppe ehrte 2025 13 Personen für zehnjährige Mitgliedschaft und eine Person für 25-jährige Mitgliedschaft im BBSB. Und für 40 Jahre treue Zugehörigkeit zum BBSB wurde Johann Krug geehrt.
Sport
Torball
Am 22. November 2025 fand die Vorrunde zur Deutschen Torballmeisterschaft in der ersten Liga in Borgsdorf bei Berlin statt. Es ergab sich folgende Platzierung: Erster München I, Zweiter Dortmund, Dritter Landshut, Vierter Magdeburg, Fünfter München II, Sechster Frankfurt und Siebter Borgsdorf. Die Vorrunde der zweiten Liga fand am 18. Oktober in Augsburg statt. Den ersten Platz belegte Reha Augsburg.
Weitere Informationen finden Sie auf www.torballportal.de.
Herzlichen Dank Hans Demmelhuber für die Übermittlung der Ergebnisse.
BIT-Aktuell
Januar 2026
Hudson, Rock; Davidson, Sara: Rock Hudson. Mein Leben
„Ich war immer ein zurückhaltender Mensch. Ich habe nie den Wunsch gehabt, ein Buch zu schreiben, ich ließ nie zu, dass mein Haus fotografiert wurde, und ich verriet der Öffentlichkeit nie, was ich wirklich denke. Das hat sich nun geändert – es gibt vieles, das ich sagen möchte, dass die Wahrheit veröffentlicht wird, weil sie todsicher bis jetzt nicht bekannt war. Also habe ich diejenigen, die mich am besten kennen – meine wirklichen Freunde –, gebeten, mit Sara Davidson zusammenzuarbeiten, damit sie meine Geschichte erzählen kann.“ Sprecherin: Lucia Suerhoff
Best.-Nr.: A12530-Y1DAISY-Hörbuch, 887 Min., 1 CD: statt 39,00 € nur 29,00 €
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und Heimat: Steuertipps für Menschen mit Behinderung. 20. Auflage 2025
Das Steuerrecht sieht eine Reihe von Vergünstigungen vor, welche die finanziellen Nachteile von Menschen mit Behinderung angemessen berücksichtigen sollen. Die vorliegende Informationsschrift will darüber einen Überblick verschaffen. Den Schwerpunkt bildet dabei die Einkommen- und Lohnsteuer. Zusätzlich erhalten Sie Informationen zur Bausparförderung, Vermögensbildung, Umsatzsteuer und Kraftfahrzeugsteuer.
Best.-Nr.: A12622-GS1, Großdruck 20, 112 S., 1 Hefter: 0,00 €Best.-Nr.: A12622-PK1, Kurzschrift, 90 S., 1 Ordner: 0,00 €Best.-Nr.: A12622-PV1, Vollschrift, 119 S., 1 Ordner: 0,00 €Best.-Nr.: A12622-Y1; DAISY-Hörbuch, 142 Min., 1 CD: 0,00 €
Nicolosi, Riccardo: Putins Kriegsrhetorik
Riccardo Nicolosi seziert Putins Kriegskommunikation: von der Parodie westlicher Kriegsbegründungen hin zu einer paranoiden Kausallogik, in der Russland als ewiges Opfer westlicher Hegemonialbestrebungen figuriert; von der Affektrhetorik des Ressentiments zur Mystifizierung des Zweiten Weltkriegs als niemals endendes Ereignis; von der Modellierung des Ukraine-Konflikts als antikoloniale, tektonische Verschiebung in der geopolitischen Weltordnung zur Erhebung des Kriegs als einzig wahre Daseinsform im gegenwärtigen und künftigen Russland. So legitimiert die Macht der Worte die martialische Gewaltanwendung ebenso sehr wie sie den Krieg als Lösung aller Probleme plausibilisiert. Sprecher: Peter Unglert
Best.-Nr.: A12521-Y1, DAISY-Hörbuch, 247 Min., 1 CD: 19,00 €
Körner, Torsten: Wir waren Heldinnen. Wie Frauen den Fußball eroberten
König Fußball regiert die Welt, und der König war stets ein Mann. Jahrzehntelang galt: Frauen gehören an den Herd, nicht auf den Sportplatz. Bei kaum einer Sportart verteidigte die Männerwelt ihr Revier so unerbittlich wie beim Fußball. Bis 1970 war Frauenfußball offiziell in der Bundesrepublik verboten. Doch mutige Pionierinnen ließen sich nicht beirren und spielten trotzdem. Sie setzten sich gegen engstirnige Autoritäten durch, sie eroberten Fußballplätze, selbst wenn man sie davonjagte, mit Steinen bewarf, beschimpfte. Sprecher: Andreas Thies
Best.-Nr.: A12516-Y1, DAISY-Hörbuch, 494 Min., 1 CD: statt 29,00 € nur 19,00 €
Riedl, Matthias: Der Ernährungs-Doc. Meine 80 besten Rezepte gegen Arthrose. Was wir essen müssen für gesunde und starke Gelenke
Bewegungseinschränkungen, Entzündungen und fortschreitender Gelenkverschleiß – Arthrose hat viele Gesichter und kann, je nach betroffenem Gelenk, zum Teil zu massiven Einschränkungen im Alltag führen. Ernährungs-Doc Dr. Matthias Riedl, bekannt für seine fundierten und praxisnahen Ansätze, beleuchtet die Verbindungen zwischen Arthrose und Ernährung und stellt die besten Maßnahmen zur Förderung der Gelenkgesundheit vor. Ein entscheidender Aspekt: Rezepte mit entzündungshemmender Wirkung, die gleichzeitig den Körper mit den erforderlichen Nährstoffen versorgen. Sprecherin: Karen Knapek
Best.-Nr.: A12475-Y1, DAISY-Hörbuch, 237 Min., 1 CD: 19,00 €
Bernhardt, Sarah: Das Low Carb Heißluftfritteuse Kochbuch. Köstliche Low Carb Rezepte für Ihre Airfryer – schnell, einfach und effektiv abnehmen ohne auf Geschmack zu verzichten
Schnelle, einfache und gesunde Low Carb Rezepte ohne auf Genuss zu verzichten – kompatibel mit allen Airfryer-Modellen. Ernähren Sie sich schon Low Carb oder möchten Sie diese Diät endlich ausprobieren? Sie möchten sich gesund ernähren aber es fehlt Ihnen an schnellen und leckeren Rezepten? Sind Sie auf der Suche nach einfachen Rezepten, die Ihre Heißluftfritteuse optimal nutzen? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für Sie, um die gesunden und köstlichen Vorteile von Low Carb Gerichten in der Heißluftfritteuse zu entdecken! Sprecherin: Karin May
Best.-Nr.: A12467-Y1, DAISY-Hörbuch, 168 Min., 1 CD: 15,00 €
Brun, Georg: Stirb für damals. Nathan Weiß ermittelt – 3. Fall
Nathan Weiß, der pensionierte Mordermittler, hat ein seltsames Manuskript erhalten. Unter dem Pseudonym Karl Denke fordert der Autor Nathan zu einer grausamen Schnitzeljagd auf. Ein erster Anschlag auf einen Obdachlosen kann gerade noch verhindert werden, ein zweiter Angriff hat jedoch Erfolg. Während die Polizei vor einem Rätsel steht und einen Unschuldigen verdächtigt, treibt Nathan die Ermittlungen auf eigene Faust voran. Stellt der Mörder Situationen aus dem mysteriösen Krimi nach? Sprecherin: Ursula Meisinger
Best.-Nr.: A12365-Y1, DAISY-Hörbuch, 693 Min., 1 CD, statt 29,00 € nur 19,00 €
Kontakt und Bestelldaten:
Tel.:089 55988-136 (Herr Färber)
089 55988-144 (AB)
Fax:089 55988-336
Mail:bit-bestellservice@bbsb.org
Internet:www.bit-zentrum.bbsb.org
Post:BBSB e. V. – BIT-ZentrumArnulfstr. 22, 80335 München
Sie wollten schon immer dieses eine Buch als Hörbuch, doch im Handel oder in den Hörbüchereien ist es nicht erhältlich? Dann nutzen Sie doch den Aufsprache-Service des BIT-Zentrums. Wir lassen Ihr individuelles Wunschbuch von geübten Sprecherinnen und Sprechern für Sie aufsprechen und schicken Ihnen das fertige DAISY-Hörbuch dann auf CD oder SD-Karte zu. Wenn Sie uns im Aktionszeitraum bis 31.01. einen Aufspracheauftrag erteilen, der mindestens einen Umfang von ungefähr 120 Standard-Buchseiten hat – das entspricht in etwa einer Spieldauer von vier Stunden –, erhalten Sie aus unserem Katalog ein DAISY-Hörbuch Ihrer Wahl im Wert von 19 € kostenlos.
Wir freuen uns auf Ihre Aufträge. Treten Sie gerne mit uns in Kontakt, falls Sie zu diesem Service Fragen haben.
Nachrichten aus dem AURA-HOTEL Saulgrub
Veranstaltungen
Folgende Veranstaltungen empfiehlt das AURA-HOTEL.
Für Kurzentschlossene: Aktiver Winter Skilanglauf
Unsere Aktivwochen sind perfekt für alle Wintersportfans und solche, die es werden wollen. Ob Sie nun schon ein Profi im Langlauf sind oder sich das erste Mal auf die schmalen Skier wagen wollen: Hier steht nicht die sportliche Höchstleistung im Vordergrund, sondern der Spaß an der Bewegung und das bewusste Erleben des wunderschönen winterlichen Naturparks der Ammergauer Alpen. Freuen Sie sich auf fünf erlebnisreiche Tage auf den perfekten Loipen im herrlichen Graswangtal. Sollte Frau Holle nicht mitspielen, wechseln wir an vier Tagen in die schneesichere Leutasch im benachbarten Österreich. Für den fünften Tag steht eine gemütliche Winterwanderung auf dem Programm. Starten Sie aktiv in das neue Jahr und erleben Sie den Winter auf Langlaufskiern oder auf Schusters Rappen. Das Arrangement beinhaltet die Bustransfers sowie die persönliche Betreuung auf der Loipe.
Buchbar wochenweise vom 31. Januar bis 28. Februar 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 465 Euro Teilnahmegebühr pro Woche.
Bei schlechter Witterung behalten wir uns vor, ein Ausweichprogramm anzubieten. Leihgebühren für Sportequipment und Loipengebühren werden gesondert berechnet. Preise dafür auf Anfrage.
Neu: Bezaubernde Osterfeiertage im Ammertal
Erleben Sie einen unvergesslichen Kurzurlaub in den Ammergauer Alpen mit der ganzen Familie. Unser Osterangebot bietet spannende Aktivitäten und entspannte Momente für Groß und Klein. Wir starten mit einer stimmungsvollen Laternenwanderung ins lange Wochenende. Für Abenteuerlustige gibt es eine rasante Alpine-Coaster-Abfahrt in der Aktiv-Arena am Kolben sowie eine interaktive Sinnesweg-Erlebnistour in Saulgrub, bei der viel Spürsinn und Detektivarbeit gefragt sind. Im großen AURA-Park können die Kinder bei einer bunten Ostereiersuche nach Herzenslust toben. Und auch die Erwachsenen dürfen sich auf eine kleine Überraschung vom Osterhasen freuen. Kulinarisch verwöhnen wir Sie mit einem abwechslungsreichen Fischbuffet am Karfreitag und einem festlichen Vier-Gang-Menü am Ostersonntag. Genießen Sie einen familienfreundlichen Aufenthalt im AURA-HOTEL Saulgrub mit viel Spaß, Naturerlebnis und kulinarischen Highlights.
Buchbar vom 3. bis 6. April 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 156,50 Euro Teilnahmegebühr für Erwachsene und 70 Euro für Kinder bis 11,9 Jahre. Kinder sind im Zimmer der Eltern bis zum 6. Geburtstag kostenfrei, von 6 bis 12 Jahren gilt der halbe Hotelpreis.
Leitung AURA-HOTEL Gästebetreuung.
Neu: Tiere und Co.? Eine Erlebniswoche für Groß und Klein
Bei unserer aktiven Tier-Erlebniswoche kommen alle voll auf ihre Kosten. Bei einem Besuch des Ziegenhofs in Rieden am Forggensee dürfen wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. Wir entdecken den Lebensraum der etwa 150 Zuchtmilchziegen und dürfen sie auch streicheln. Vor Ort können wir frische Ziegenmilch und feinen Käse probieren. Im Reptilienzoo entdecken wir die exotische Welt von Schlangen, Echsen, Fröschen und Amphibien. Die Artenvielfalt und Schönheit der Exoten wird uns staunen lassen. Bei einer Wanderung mit Alpakas streifen wir durch die wunderschöne Region und bei einer gemütlichen Kutschfahrt mit edlen Kaltblütern tauchen wir direkt in die heimische Fauna und Flora ein. Ein Ausflug führt uns auch in den Wildpark Blindham. Dort haben wir die Möglichkeit Bär, Fuchs und Co. Aus der Nähe zu erleben. Absolutes Highlight der Erlebniswoche ist ein Tag mit dem Ranger im Naturpark Ammergauer Alpen. Er zeigt uns verborgene Plätze und gewährt Einblicke in unsere einzigartige Kulturlandschaft und Tierwelt.
Buchbar vom 4. bis 11. April 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 307 Euro Teilnahmegebühr. Die Teilnahmegebühr für Kinder bis 11,9 Jahre beträgt 200 Euro.
Leitung AURA-HOTEL Gästebetreuung.
Mit allen Sinnen riechen, schmecken, fühlen und hören
Wir entführen Sie auf eine sinnliche Reise durch die Region. Lassen Sie sich unter anderem feinste Genüsse in der Chocolaterie auf der Zunge zergehen. Erfahren Sie Wissenswertes über den goldenen Gerstensaft bei einem Bierseminar und stellen Sie nach einer Führung bei Primavera Ihr persönliches Hautöl her. Außerdem wandeln wir durch die faszinierende Welt der Kräuter in Partenkirchen. In der Kaffeerösterei und bei einer geselligen Weinprobe direkt in unserem Haus erleben Sie eine wahre Explosion der verschiedenen Aromen.
Buchbar vom 7. bis 14. März 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 340 Euro Teilnahmegebühr.
Leitung AURA-HOTEL Gästebetreuung.
Kulturwoche: Best of Literatur, Musik und Kunst
Sie lieben Literatur, Musik und Kunst? Dann lassen Sie sich von unserem neuen Kulturangebot inspirieren. Eine besondere Reise zu den schönen Künsten, eingebettet in die entspannte Atmosphäre des AURA-HOTELs Saulgrub. Tauchen Sie bei zwei Autorenlesungen in die Welt der Fantasie ein und lernen dabei die Schriftstellerinnen persönlich kennen. Ein besonderes Highlight: der literarisch-szenische Abend mit der Schauspielerin Chiara Nassauer, die mit ihrer ausdrucksstarken Darbietung Worten Gestalt verleiht und Geschichten eindrucksvoll zum Klingen bringt. Zwei inspirierende Kulturausflüge führen Sie außerdem über die Hotelgrenzen hinaus. In München werfen Sie einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Bayerischen Hörbücherei und erfahren, wie Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen lebendig gemacht wird. In Ohlstadt besuchen Sie die eindrucksvolle Kaulbach-Villa, einst Wohn- und Arbeitsort des bekannten Malers Friedrich August von Kaulbach. In den historischen Räumen entdecken Sie auch Werke von Franz von Lenbach und Olaf Gulbransson, ein echtes Juwel für Kunstliebhaber. Abgerundet wird Ihr Kultururlaub durch einen stimmungsvollen klassischen Konzertabend im Großen Labersaal mit Musik, die begeistert.
Buchbar vom 19. bis 25. April 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 337 Euro Teilnahmegebühr.
Leitung AURA-HOTEL Gästebetreuung.
Auf König Ludwigs Spuren
Tauchen Sie ein in die Welt des Märchenkönigs und entdecken Sie bekannte, aber auch verborgene Orte, die Ludwig II. inspirierten. Zum einen stehen sein Lieblingsschloss Linderhof im Graswangtal auf dem Programm, zum anderen sein Elternhaus in Hohenschwangau am idyllischen Alpsee im Allgäu. In Partenkirchen begeben wir uns auf die Spur der gekrönten Häupter der Wittelsbacher. Ein besonderer Ausflug führt uns zur kleinen Roseninsel im Starnberger See, auf der sich König Ludwig II. und seine Großkusine Sissi, die spätere Kaiserin Elisabeth von Österreich, gerne trafen. In Oberammergau werden wir erfahren, was es mit den berühmten Passionsspielen, der Kreuzigungsgruppe und dem Kini auf sich hat. Zum krönenden Abschluss entführt Sie die Schauspielerin Chiara Nassauer bei einer Lesung in die Traumwelt des Monarchen, der für seine Nachwelt „Ein ewig Rätsel“ bleiben wollte.
Buchbar vom 25. April bis 2. Mai 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 381 Euro Teilnahmegebühr.
Leitung AURA-HOTEL Gästebetreuung.
Biorhythmisch leben: Mit Vollgas durch die Zeitumstellung
Was ist zu tun, wenn die bevorstehende Umstellung auf die Winter- oder Sommerzeit wieder zur Belastung wird? Was soll man tun, wenn es an jeglicher Energie fehlt, selbst für die kleinsten Aufgaben? Wo sind sie, die persönlichen Energiespeicher, und wie können sie geladen werden? Wann weiß man, wann sie geladen werden müssen? Diese und noch mehr Fragen beantwortet dieses völlig neuartige Seminar. Mit dem Zugang zu Ihren persönlichen biologischen Rhythmen bekommen Sie alle Werkzeuge in die Hand, um der Zeitumstellung zu trotzen, Erschöpfung und Energielosigkeit den Kampf anzusagen und fortan ein Leben in völlig neuer Leichtigkeit und mit nie gekannter Kraft zu führen. Holen Sie sich den Schlüssel zu mehr Leichtigkeit, Kreativität, Lebensfreude und Leistungsfähigkeit.
Buchbar vom 23. bis 27. März 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 498 Euro Teilnahmegebühr.
Leitung Nina Schweppe, chronobiologischer Coach mit Schwerpunkt Schlaf, Ernährung und Biorhythmus.
Gesundheits-Qigong-Wochenendkurs
Gönnen Sie sich ein Wochenende voller Harmonie und Wohlbefinden. Qigong ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und hat sich weltweit als wirksame Methode zur körperlichen und mentalen Regeneration etabliert. Unser Programm bietet Ihnen fließende, weiche Bewegungsabläufe, die die Körperwahrnehmung fördern, Muskeln stärken, Gewebe dehnen, Gelenke nähren und die Organe mit frischem Qi (Lebensenergie) versorgen – mit Atemregulation in Bewegung, um Geist und Körper zu beruhigen und zu zentrieren.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Preisen finden Sie auf www.aura-hotel.de/veranstaltungen.
Nähere Informationen und Anmeldung bei
AURA-HOTEL Saulgrub gGmbHAlte Römerstraße 41–43, 82442 SaulgrubTelefon 08845 99-0, Fax 0884599-121E-Mail: info@aura-hotel.deInternet: www.aura-hotel.de
Aktuelle Neuigkeiten über das AURA-HOTEL Saulgrub erfahren Sie auch immer über den Newsletter, Telefon: 08845 99366.
Wohin mit dem Müll?
Neue taktile Aufkleber helfen blinden und sehbehinderten Menschen bei der Mülltrennung. Ein unterfränkisches Recyclingunternehmen aus Eltmann hat in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e. V. (BBSB) spezielle taktile Aufkleber für Mülltonnen entwickelt, die blinden und sehbehinderten Menschen das eigenständige Erkennen und Zuordnen der richtigen Tonne ermöglichen. Die Lösung, kleine dreidimensionale Symbole, die eindeutig erfühlbar sind und jede Mülltonnenart eindeutig kennzeichnen.
Über Barrierefreiheit wird viel gesprochen, doch der Alltag hat seine Tücken. Wie findet zum Beispiel ein blinder oder sehbehinderter Mensch die richtige Mülltonne in einer Wohnanlage? Das innovative Recyclingunternehmen Eichhorn aus Unterfranken hatte die Idee, Mülltonnen taktil zu kennzeichnen. Von der Idee zur Umsetzung kam der BBSB ins Spiel. Gemeinsam mit Claudia Ramer vom BBSB wurde die Produktidee praxisnah entwickelt. Ziel war es, eine einfache, robuste und alltagstaugliche Markierungshilfe zu schaffen für mehr Selbstständigkeit und Teilhabe im eigenen Wohnumfeld.
Die Symbole sind klar voneinander unterscheidbar. So steht das Rechteck für die Papiertonne, die gelbe Tonne markiert ein Kreis, das Dreieck steht für Biomüll und das X kennzeichnet Restmüll. Die tastbaren Aufkleber sind wetterfest, langlebig und lassen sich leicht auf jede handelsübliche Mülltonne kleben. Dadurch ist eine barrierefreie Mülltrennung ohne fremde Hilfe möglich, sowohl in Privathaushalten als auch in Wohnanlagen oder Einrichtungen. Es sind oft die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen, sagt Claudia Ramer vom BBSB. Diese Symbole schaffen eine spürbare Erleichterung im Alltag und fördern die Eigenständigkeit vieler Menschen mit Seheinschränkung. Der Hersteller plant die Ausweitung des Produkts auf weitere Alltagsbereiche, in denen taktile Kennzeichnungen mehr Teilhabe ermöglichen können.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.eichhorn-recycling.de//3d-mülltonnensticker.
Quelle: Pressemitteilung des BBSB e. V. vom 13. August 2025.
Am Telefon bin ich jetzt mit Claudia Ramer verbunden. Ich habe sie gefragt, wie man an diese Sticker kommen kann.
Claudia Ramer: Wir haben gemeinsam mit dem BIT-Zentrum in München einen Mustersatz entworfen und der ist recht gut gelungen. Das muss man sich vorstellen von der Größe her ungefähr wie so eine Memory-Karte und von der Dicke her wie so ein Legostein. Der wird dann mit einer guten Klebefläche versehen und dann kann man die so an Mülltonnen anbringen, dass sie dann auch im Winter kleben bleiben, laut Aussage vom BIT-Zentrum. Dort kann man auch einen Satz bestellen, also mit den vier Stickern. Ein Satz mit vier Stickern kostet im BIT-Zentrum 16 Euro und kann unter der Nummer 089 55988-136 bestellt werden. Wer denn über einen 3D-Drucker verfügt, kann sich das auch selber ausdrucken. Da hat die Firma Eichhorn auf ihrer Seite den Link zur Verfügung gestellt. Den kann man dann gerne über mich bekommen und erreichen kann man mich unter meiner Mailadresse claudia.ramer@bbsb.org.
Damit sind wir am Ende der Januar-Ausgabe angelangt. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, an meine Interviewpartner und an alle, die mir Informationen und Beiträge schicken.
Wenn Sie auch Informationen oder Beiträge für unser Vereinsmagazin haben, melden Sie sich gerne bei mir, entweder unter der E-Mail-Adresse bayernrundschau@bbsb.org oder rufen Sie mich an unter 09131 39274. Im März hören wir uns wieder. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute, erkältungsfreie Zeit.
Es grüßt Sie herzlich,
Ihre Jutta Winter.