Bayernrundschau
Übertragung des 6-mal jährlich erscheinenden Tonträgers
Eine Zeitschrift des BBSB für hör-/sehbehinderte Menschen und Mitarbeitende des BBSB
Nr. 2, März 2026
Redaktion: Jutta Winter
(Die Übertragung in Schriftform besorgt Dr. Aleksander Pavkovic)
Der Punktschriftausdruck ist für hör-/sehbehinderte Mitglieder des BBSB kostenfrei. Mitarbeitende erhalten den Schwarzschrifttext digital.
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
Arnulfstraße 22, 80335 München
Telefon: (089) 55988-0, Telefax: (089) 55988-266
E-Mail: info@bbsb.org, Internet: www.bbsb.org
Anschrift der Redaktion:
Jutta Winter
Mainstr. 7
91052 Erlangen
Telefon: (09131) 39274
E-Mail: jw.erl@t-online.de
Liebe Leserinnen und Leser,
ich begrüße Sie ganz herzlich zur Märzausgabe unserer Bayernrundschau. Ein diesmal recht schneereicher Winter liegt hinter uns und jetzt können wir schon die ersten Frühlingsvorboten genießen.
In dieser Ausgabe lesen Sie wieder den Bericht aus dem Landesvorstand. Wir können über zwei Jubiläen berichten, es gibt auch wieder Veranstaltungshinweise und vieles mehr.
Sie lesen Interviews, Berichte und Informationen, Stand: 8. Februar 2026.
Aus dem Landesvorstand
Am Telefon begrüße ich jetzt ganz herzlich unsere Landesvorsitzende Judith Faltl. Hallo Judith.
Faltl: Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer der Bayernrundschau. Ich freue mich sehr, dass wir mal wieder auf diesem Weg zusammenkommen.
Winter: Ja, die Freude ist ganz auf meiner Seite, Judith. Und was hast du denn diesmal für Themen für uns?
Faltl: Ich möchte heute gerne mal auf die drei Schwerpunktthemen schauen, die wir uns als Landesvorstand für die aktuelle Amtsperiode vorgenommen haben. Es ist nämlich schon wieder Halbzeit. Das Thema Arbeitsmarktpolitik ist mein erstes Thema, was wir uns als Schwerpunkt vorgenommen haben. Wir hatten ja zunächst, um Sie da nochmal mitzunehmen, ein Positionspapier entwickelt, wo wir den Ist-Stand darstellen und vor allem bemerken, dass immer wieder Arbeitsplätze scheitern, weil die digitale Teilhabe nicht möglich ist, weil die Programme nicht zu bedienen sind. Das haben wir dargestellt und dann Forderungen adressiert, dass wir den Freistaat Bayern auffordern, nur durch digital barrierefreie Software zu beschaffen, das in ihrem Beschaffungsprozess mit einzubinden und dass natürlich auch die Hersteller von solchen Produkten mehr und mehr verpflichtet werden, Software digital barrierefrei anzubieten. Dann hatten wir das Positionspapier fertig, das nützt aber natürlich noch nichts, das muss dann verteilt werden. Wir haben das in die politische Ebene gegeben und gerade im letzten Jahr konnten wir sehr, sehr viele Gespräche führen mit Arbeitgebervertretern, also mit Wirtschaftsverbänden, mit Arbeitnehmervertretern, also mit den Gewerkschaften und natürlich auch mit politischen Vertretern, mit Landtagsabgeordneten der verschiedenen Parteien. Und jetzt Ende des letzten Jahres ist es dann auch mal gelungen, mit einem großen Hersteller zu sprechen, der AKDB, die bietet sehr viel Software an für Verwaltungsverfahren und da ist es jetzt sehr erfreulich, die haben sich jetzt wirklich auf den Weg gemacht, mal zu überlegen, selber Screenreader-Anpassungen zu entwickeln für ihre Produkte, damit nicht jeder einzelne blinde Mensch, wenn er da mal eine Software von denen verwenden muss am Arbeitsplatz, da wieder aktiv werden muss mit seinem Inklusionsamt, mit seinem Hilfsmittelhersteller. Das ist also jetzt eine große Hoffnung, dass die selber sagen – also die AKDB-Leute: wir schauen, dass wir die Skripts für JAWS erstellen lassen oder selber erstellen, damit die mit unseren Produkten gleich mitkommen.
Winter: Und was ist dein zweites Thema?
Faltl: Schulische Inklusion – das wissen Sie aus unseren Berichten, das begleitet uns immer. Und ja, wir alle wissen, es gibt einen Fachkräftemangel, viel zu wenig Blinden- und Sehbehindertenpädagoginnen und -pädagogen, die an den Förderzentren mitwirken könnten oder auch in den mobilen Diensten. Jetzt gab es die Idee, aus unseren Reihen zu schauen, dass wir selber sagen: es gibt doch blinde und sehbehinderte Menschen, die gut Braille können, die auch gut Braille vermitteln könnten. So haben wir Gespräche mit dem Kultusministerium aufgenommen, ob denn sogenannte Ergänzungskräfte – so heißt das halt in diesem Kultusjargon – die unterstützen könnten und das Kultusministerium war doch ganz angetan von dieser Idee und versucht jetzt die Strukturen dafür zu schaffen. Wir haben Anfang Januar mit dem Herrn Gößl vom Kultusministerium diese Idee weiter besprechen können und ich denke, Mitte diesen Jahres werden die so weit sein, dass sie genau wissen: was müssen diese Kräfte genau können, welche Vorbildung brauchen sie und wie viele davon brauchen wir auch. Und wir haben zugesagt als Selbsthilfe, dann in unseren Reihen zu schauen, aufzurufen, Menschen zu finden, die sagen: ja, ich kann ausreichend Braille, ich wäre bereit, stundenweise eine Schülerin, einen Schüler in der schulischen Inklusion oder auch an einem Förderzentrum speziell in Braille (Schreiben und Lesen) zu fördern.
Winter: Und ist es dann ein richtiges Angestelltenverhältnis oder ist es ehrenamtlich?
Faltl: Man prüft noch genau, also es soll schon – wie auch immer genau, wissen wir's noch nicht – honoriert werden, also ganz ehrenamtlich wird es nicht gestaltet werden, denn es werden ja auch gewisse Voraussetzungen daran geknüpft sein, also im Gespräch ist zum Beispiel derzeit die Braille-Lehrerausbildung des DBSV, diese Punktum-Ausbildung als eine Möglichkeit, die Kompetenz auch zu erhalten und nachzuweisen. Ja, also wie gesagt, derzeit hört es sich so an, dass es keine reine ehrenamtliche Tätigkeit ist, weil das Kultusministerium auch gewisse Erwartungen an diese Personen hat.
Winter: Was gibt es denn Neues zur Seniorenarbeit?
Faltl: Das Thema möchte ich gerne in zwei Bereiche aufteilen. Zum einen nach außen und nach innen gerichtet. Wir fangen mal an nach innen gerichtet: Wir haben ja schon sehr, sehr viele Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen, natürlich auch Senioren. Schauen wir auf unseren Reha-Dienst, schauen wir auf die vielen verschiedenen Angebote in unseren Bezirksgruppen wie Brailleschriftkurse, iPhone-Treff, Begegnungen, Ausflüge, Austauschmöglichkeiten. Und doch ist es ganz wichtig, dass wir intern auch nochmal sensibilisieren, welche speziellen Bedürfnisse sich dann doch noch ergeben, wenn die Menschen älter werden. Da kommt es oft zu mehreren Beeinträchtigungen, dass die Menschen neben dem schlecht Sehen auch schon schlechter hören können, dass die Mobilität eingeschränkt ist. Und da sollte man sich auch gedanklich noch mal gut vorbereiten, wie gestalte ich Veranstaltungen, wie gestalte ich Angebote, dass alle eben auch, wenn sie schon zusätzliche Beeinträchtigungen haben, gut teilhaben können. Und da haben wir jetzt insbesondere für unsere ehrenamtlichen und angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Schwerpunkt gesetzt bei den diesjährigen Wochenendseminaren, zusammen mit Peter Bleymaier, unserem Referenten aus diesem Bereich, dass wir da nochmals genauer drauf schauen und auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wochenendseminare sensibilisieren.
Und dann schauen wir nach außen: Was machen wir da? Auch im Bereich Seniorenpolitik haben wir ein Positionspapier entwickelt und da ist es ähnlich wie bei der Arbeitsmarktpolitik, auch dort haben wir letztes Jahr sehr viel mit politischen Vertretern, aber eben auch mit verschiedenen Organisationen gesprochen, die im Seniorenbereich aktiv sind, um da noch mal gemeinsam zu schauen, wie wir die Situation verbessern können.
Auch in diesem Jahr gibt es zwei Jubiläen. Unser Beratungs-, Informations- und Textservicezentrum BIT wird 40. Der Name sagt es, es geht vor allem um Beratung, um Information und Textservice. Und es ist eine ganz besondere Sache, dass wir seit jetzt 40 Jahren als blinde und sehbehinderte Person das Buch, den Text, die Literatur, die wir selber lesen möchten, ganz individuell für uns in der Form bekommen können, wie wir es möchten, sei es als Audio-Fassung, als Textversion, als Braille- oder im Großdruck. Es ist einmalig, letztendlich fast in ganz Europa. Natürlich versorgen wir überwiegend den deutschsprachigen Raum und Sie können einfach das Buch, das Sie haben möchten, dorthin schicken und dann wird mit Ihnen besprochen, wie es für Sie umgesetzt werden soll. Am Anfang hat man sehr stark auch an persönliche Post gedacht. Das war am Anfang auch so, das ist jetzt heute nicht mehr nötig, weil es die Scanner-Technik und die Bild- und Texterkennung mit dem Smartphone gibt. Aber das zeigt auch, dass sich das BIT-Zentrum immer weiterentwickelt und genau das macht, was die Menschen jetzt brauchen. Wir haben neu den 3D-Druck dazu genommen. Sie können sich Kartenausschnitte Ihrer Umgebung ausdrucken und so ist das BIT-Zentrum immer ganz nah dran, was die Menschen gerade brauchen und versucht, diesen Lesebedarf und Informationsbedarf abzudecken. Das war der Textservice – und dann gibt es aber auch noch die Beratung. Beratung, da habe ich zwei Schwerpunkte für Sie. Zum einen haben wir IT-Beratung, wo Sie sich informieren können zu Screenreader-Technik, Smartphone-Technik und das zweite ist das große Feld der Hilfsmittelberatung. Wir haben ja zwei große Hilfsmittelausstellungen, Hilfsmittelberatungsstellen in Nürnberg und in München. Unsere Beraterinnen stehen Ihnen da zur Verfügung. Sie können Termine vereinbaren und sich zu Hilfsmitteln für Alltag, Schule, Studium, Beruf, Haushalt, Freizeit herstellerunabhängig informieren. Dann haben wir noch die Information. Hier gehört vor allem das Thema Zeitschriften und Publikationen dazu. Das BIT-Zentrum hat auch immer wieder selber Angebote, wo Sie feststellen, da gibt es einen Informationsbedarf oder von der Landeszentrale für Politische Bildung gibt es neue Angebote und die setzen Sie dann um und Sie können sie dort bestellen und abonnieren.
Winter: Und unser Newsletter BBSB Inform wird 20. Das ist ja auch eine sehr wichtige Einrichtung.
Faltl: BBSB Inform entstand ja Anfang 2006. Im März ging es los. Das war eine Idee, weil wir gemerkt haben, so im Jahr 2004, als mal eine große Blindengeldkürzung droht, dass es wahnsinnig schwer für uns ist, Sie alle schnell zu erreichen. Wir haben ja ganz tolle Medien im BBSB, die Bayernrundschau, die Bezirksgruppenrundschreiben, die Sie auch am Telefon anhören können, E-Mail-Verteiler heute. Aber wir haben was gebraucht, wo wir sagen, wir müssen schnell die Menschen erreichen können und wir haben so viele Informationen für Sie in den Bezirksgruppen und aus der Landesgeschäftsstelle und da brauchen wir ein Medium. Und seinerzeit haben wir gemerkt, ja: E-Mail, da kommen blinde und sehbehinderte Menschen gut damit zurecht, das müssen wir aufgreifen. So haben wir diesen Newsletter entwickelt, Herr Doubrava war gleich begeistert, er war ja auch ein sehr technik-affiner Mensch. So haben wir angefangen, Nachrichten an Sie per E-Mail zu versenden. Bald haben wir gemerkt: E-Mail, so ganz absolut jeder kommt ja doch nicht klar damit. Dann haben wir das Telefon dazu genommen, also BBSB-Inform wird am Telefon von einer Sprachausgabe vorgelesen. Dann haben wir gedacht: Unsere Homepage – das ist etwas, was Sehende gern lesen, die Angehörigen, die Freunde, die Förderer; so veröffentlichen wir BBSB-Inform also auch dort. Und unser jüngstes Kind, das ist unser WhatsApp-Kanal. Den haben wir seit Herbst letzten Jahres, so informieren wir alle Personen, für die WhatsApp das passende Medium ist.
Winter: Wer sind die Redakteure von BBSB-Inform?
Faltl: Da ist mir ganz wichtig, Gustl Doubrava noch einmal zu erwähnen mit ganz viel Anerkennung und Hochachtung. Er hat die ersten 10 Jahre diesen Newsletter sehr maßgeblich mitgestaltet. Heute ist mittlerweile Tobias Michl, Mitglied im Landesvorstand, dabei. Der Freitag ist sein Tag, da sendet er. Ich darf auch mitwirken, bin von Anfang an dabei, seit 2006 also, zunächst mit Gustav Doubrava und heute eben mit Tobias Michl.
Winter: Herzlichen Dank für diese Informationen. Wenn Sie den Newsletter BBSB-Inform per Mail erhalten wollen, schreiben Sie eine leere E-Mail an bbsb-inform-subscribe@lists.bbsb.org. Am Telefon können Sie den Newsletter hören unter 0871 700014000.
Bei Anruf Netzhautforschung
Sie möchten aktuelle Informationen zur Netzhautforschung hören? Einfach per Telefon, ohne Internet und ohne Smartphone? Das ist jetzt möglich. Rufen Sie einfach 0821 89982486 an. Sie hören sofort die aktuelle Folge des Podcasts Retina View. In Retina View sprechen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über neue Entwicklungen in der Netzhautforschung, klinische Studien, mögliche Perspektiven, ohne falsche Hoffnungen zu wecken. Alles verständlich erklärt und kostenfrei und jederzeit abrufbar, einfach durch Anrufen. Neue Folgen erscheinen immer am letzten Freitag eines Monats. Der Podcast ist außerdem über alle gängigen Podcast-Anbieter abrufbar oder über den Alexa-Sprachbefehl „Spiele den Podcast Retina View“.
Das war eine Information von Retina Plus e. V. Perspektiven für Menschen mit Sehverlust. Weitere Informationen finden Sie unter www.retinaplus.de.
Quelle: BBSB Inform vom 13. Januar 2026.
Hilfsmittelausstellungen im Frühjahr 2026
Hilfsmittelausstellung Südbayern
Näheres dazu erfahren Sie jetzt von Sophia Mörtl, Hilfsmittelberatung Südbayern.
Sophia Mörtl: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, liebe Leserinnen und Leser, die Hilfsmittelberatung Südbayern veranstaltet gemeinsam mit der Blickpunkt-Auge-Beratungsstelle der Bezirksgruppe Oberbayern München wieder eine Hilfsmittelausstellung. Am Samstag, den 28. März, findet von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr in den Räumen der Landesgeschäftsstelle des BBSB, Arnulfstraße 22 in München, unsere diesjährige Frühjahrs-Hilfsmittelausstellung statt. Wir bitten zu beachten, dass wir zum Zeitpunkt der Aufnahme für die Bayernrundschau noch nicht alle Rückmeldungen der eingeladenen Firmen erhalten haben. Ebenso können sich kurzfristige Änderungen ergeben. Folgende Firmen haben aber bereits zugesagt:
Das Landeshilfsmittelzentrum LHZ aus Dresden mit einer breiten Auswahl an Alltagshilfsmitteln,
Eschenbach Optik und Trio Optik aus München präsentieren alles rund um vergrößernde Hilfsmittel und
die Firma Synphon stellt unter anderem den Einkaufsfuchs vor.
Die Blickpunkt-Auge-Beratungsstelle ist während der gesamten Ausstellung für Sie geöffnet. Aktuelle Informationen zur Ausstellung finden Sie auf unserer Webseite unter www.bbsb.org unter Veranstaltungen. Für weitere Fragen erreichen Sie die Blickpunkt-Auge-Beratungsstelle telefonisch unter 089 55988-111. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Hilfsmittelausstellung im BBZ Augsburg
Jutta Winter: Ich zitiere aus dem aktuellen Rundschreiben der Bezirksgruppe Schwaben-Augsburg.
25. März 2026, 12:00 bis 17:00 Uhr, Hilfsmittelausstellung im BBZ. Auch dieses Jahr können Sie sich in unserer Beratungsstelle über Neuheiten und Altbewährtes informieren. Folgende Firmen stehen für Ihre Fragen bereit:
Firma Rehan, Bildschirmlesegeräte, Vorlesegeräte, elektronische Lupen,
Landeshilfsmittelzentrum Dresden, Telefone, Alltagshilfsmittel, DAISY-Player,
Optik Petrak, Lupen, Aufsatzlupen für iPhone, iPad, OrCam, Beleuchtung, Kantenfilter, Hilfsmittel zum Vorlesen,
Bayerische Blindenhörbücherei, die Zukunft der CD – Frau Rathe berät Sie.
Die Hilfsmittelausstellung findet im BBZ Augsburg, Schaetzlerstraße 13 ½ statt.
Hilfsmittelausstellung Nordbayern
Darüber informiert Sie jetzt Christina Zapf, Hilfsmittelberatung Nordbayern.
Christina Zapf: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, liebe Leserinnen und Leser, im Namen der Hilfsmittelberatung Nordbayern und der Blickpunkt-Auge-Beratungsstelle der Bezirksgruppe Mittelfranken möchte ich Sie recht herzlich zu unserer nächsten Hilfsmittelausstellung einladen. Die kommende Frühjahrsausstellung findet am Samstag, den 11. April 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr wie gewohnt in den Räumen der Bezirksgruppe Mittelfranken des BBSB am Bahnhofsplatz 6 in Nürnberg statt. Mit dem Arbeitskreis Führhundangelegenheiten des BBSB, dem Orientierungs- und Mobilitätstrainer Michael Kleiß, 3D Benefit, feelSpace und WeWalk setzen wir bei dieser Ausstellung einen Schwerpunkt auf Orientierung und Mobilität. Des Weiteren kommen der Arbeitskreis Jugend und Ausbildung des BBSB, der Deutsche Hilfsmittelvertrieb (DHV), Draeger Lienert, EV Optron und Optik Kastner. Neben den genannten Ausstellern werden auch verschiedene Vorträge mit einer jeweiligen Länge von ca. 30 Minuten angeboten:
Um 10:30 Uhr referiert Benjamin Hofer über: Was ist KI und was können KI-Brillen?
Um 13:00 Uhr berichtet Daniel Puff über das Thema Mobilität und Blindenführhunde.
Um 14:00 Uhr stellt feelSpace ihren naviGürtel und dessen Funktionen vor.
Bitte beachten Sie, dass es zu kurzfristigen Änderungen der eingeladenen Firmen und Vorträge kommen kann. Die Blickpunkt-Auge-Beratungsstelle ist während der gesamten Ausstellung für Sie geöffnet. Eine vorherige Anmeldung ist hierzu nicht erforderlich. Während der Frühjahrs-Hilfsmittelausstellung bieten wir wie gewohnt Kaffee und Brezen zum kleinen Preis an. Bei Fragen steht Ihnen die Hilfsmittelberatung Nordbayern unter der 0911 23600-11 gerne zur Verfügung. Ebenso finden Sie die aktuellen Informationen auf unserer Webseite www.bbsb.org. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Aus den Bezirksgruppen
Unterfranken-Aschaffenburg-Miltenberg
Georg Kohl verstorben
Winter: Der Bezirksgruppenleiter Peter Nüßlein hat mitgeteilt, dass Georg Kohl am 30. November 2025 im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Georg Kohl leitete die Bezirksgruppe Unterfranken-Aschaffenburg-Miltenberg von 1985 bis 1991. Wir werden Georg Kohl in dankbarer Erinnerung behalten.
Unterfranken-Würzburg
Christoph Stumpf verstorben
Mit großer Trauer müssen wir bekanntgeben, dass Christoph Stumpf, langjähriges Vereinsmitglied und ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Bezirksgruppe Unterfranken-Würzburg, am 25. November 2025 im Alter von 73 Jahren verstorben ist. Herr Stumpf war vier Jahre Mitglied im Bezirksgruppenausschuss, war seit 2019 als Berater aktiv, leitete seit sieben Jahren einen Begegnungsnachmittag und führte viele Schulbesuche durch. Wir werden Herrn Stumpf ein ehrendes Gedenken bewahren.
Quelle: BBSB-Rundschreiben 2025/016.
Das BIT-Zentrum feiert 40-jähriges Jubiläum
Dazu haben wir einen Beitrag von Robert Müller, Leitung unseres Beratungs-, Informations- und Textservicezentrums (BIT-Zentrum), erhalten.
Geschichten aus dem BIT-Zentrum – 40 Jahre BIT-Zentrum. Aus Anlass des Jubiläums beleuchten wir in den kommenden Ausgaben der Bayernrundschau in loser Folge jeweils bestimmte Ereignisse und Entwicklungen aus dem BIT-Zentrum.
Folge 1: Ein Medienzentrum wird geboren
Am 1. Juli 1986 erblickte das BIT-Zentrum das Licht der Welt. Als Geburtshelfer hatte der blinde Programmierer Elmar Dosch bereits am 30. Juni seinen ersten Arbeitstag. Die ganzen Maschinen, die für eine medienproduzierende Einrichtung notwendig waren, wurden erst am nächsten Tag geliefert. Ein klaviergroßer Scanner, eine meterlange Kassetten-Kopierstation und die Arbeitsgeräte wie PC, einfarbige Röhrenmonitore und Tastaturen für die zunächst spärliche Belegschaft. Neben Herrn Dosch waren dies noch ein technischer Leiter für die EDV, sein Stellvertreter und ein Zivildienstleistender.
Gearbeitet wurde mit dem hochmodernen MS-DOS-Programm, das nicht nur schöne Wortspiele mit dem ersten Mitarbeiter (MS-Dosch) ermöglichte, sondern die Arbeit auch weitgehend allein erledigte. Die Legende lautete, man brauche nur moderne leistungsfähige Maschinen und dann können wenige geschulte Mitarbeiter durch das Drücken der richtigen Knöpfe wunderbare Bücher produzieren. Das computergesteuerte, automatisierte Drucken von Braille-Büchern war dabei die neue Sensation. Der Scanner hatte eine Erkennungsgenauigkeit von 98 Prozent. Was sollte da noch schief gehen? Nun, einiges. Selbst im Idealfall bedeuten 98 Prozent Erkennungsgenauigkeit mindestens einen Scanfehler in zwei Zeilen. In der Praxis mit uneinheitlichem Schriftbild, kleinen Buchstaben und oft grobfasrigem Papier waren es deutlich mehr. Und so musste das BIT-Zentrum aufstocken
Wo findet man günstige, schnell verfügbare Arbeitskräfte? Damals hieß die Lösung: Zivildienstleistende. Und so wuchs die Zahl von eins auf zwei über drei bis fünf und in den Überlappungsphasen sogar sieben Werktätige. Hauptaufgabe war es, jede Menge Schulbücher pünktlich zum Schulbeginn im September fertigzustellen. Also wurden im Akkord Bücher gescannt, korrigiert, Zeilen mit Steuerzeichen bestückt, umgesetzt, geschnitten, gedruckt und so fort.
Junge Mitarbeiter haben aber auch kreative Ideen. Mit der Rocket entstand das erste deutschsprachige Musikmagazin in Brailleschrift. Der Fortsetzungsroman wurde ins Leben gerufen und erreichte mit der ersten Ausgabe, „Das Parfüm“ von Patrick Süsskind, über 100 Abonnenten – eine Zahl, die danach nie wieder erreicht wurde. Es folgten Hörzeitschriften wie das Sportmagazin Marathon und die Kinozeitschrift Preview. Letzterer werden wir noch ein eigenes Kapitel der Geschichte des BIT-Zentrums widmen. Über die ersten Kundenaufträge flatterten noch weitere regelmäßige Zeitschriften ins Haus. Die englischsprachige News in Brailleschrift, der Loisach-Bote und die Briefe aus Taizé als Hörmagazin. Die meisten Abonnenten mit ca. 200 Hörern hatte das Bürojournal. Nützliche Informationen für Berufstätige in Verwaltungs- und Büroberufen.
Die meisten Abonnenten? Nein, über allen thronte selbstverständlich das Mitgliedermagazin des BBSB e.V., damals noch der Bayerische Blindenbund, die Bayernrundschau. Inhaltlich geliebt, wurde sie in der Produktion gefürchtet. Ungefähr 5.000 Kassetten mussten dafür vorbereitet, bespielt, in Boxen verpackt, in Säcken gestapelt und schließlich verschickt werden. Zwei Wochen lang herrschte jeweils Ausnahmezustand im Audiobereich. Die Kassettenkopieranlage rotierte im Dauerzustand. 20 Kassetten konnten in einem Durchgang in etwa 5 Minuten bespielt werden. Wenn alles glatt lief. Mal gab es Fehlermeldungen, mal fielen Laufwerke aus und ab und zu gab es einen Bandsalat bei der Masterkassette. Für diesen Super-GAU war man vorbereitet. Gleich bei Eintreffen der Masterkassette wurden Sicherheitskopien angelegt, von denen immer ein Paar zum Einsatz kamen. Jeden Tag stapelten sich nun mehr gefüllte Postsäcke, wuchsen bald bis zur Decke und nahmen ein Drittel des Raumes inklusive eines der beiden Studios ein. Gearbeitet wurde im Schichtbetrieb – wobei die Abendschicht unter den Zivildienstleistenden gar nicht so unbeliebt war. Mittags anfangen, abends nach der Schicht direkt in die Kneipe, danach noch feiern gehen. Man konnte ja am nächsten Tag ausschlafen. Die Work-Life-Balance war in Ordnung.
Schließlich kam er, der D-Day, an dem das Bit-Zentrum wieder von den gut 30 Postsäcken befreit wurde. Der Postwagen klingelte und alles, was genügend Kraft und zwei Beine hatte, schulterte Postsäcke und hievte sie in das Gefährt. Und wenn sich dann die Türen schlossen und der Postwagen mit der wertvollen Fracht davonfuhr, machte sich das wohlige Gefühl der Erleichterung breit. Diese Schlacht war geschlagen. Diese Ausgabe der Bayernrundschau war geschafft. Aber nicht für lang. Denn ein paar Tage später kamen alle Sendungen Sack für Sack wieder zurück, wurden ausgepackt, gelöscht und verstaut, bis es wieder hieß, Sie hören die Bayernrundschau. Das kostenlose Mitgliedermagazin des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes e.V., kurz BBSB.
BIT-Aktuell
März 2026
Exklusiv zum 40jährigen Jubiläum des BIT-Zentrums: 40 % Rabatt auf alle Titel in diesem BIT-Aktuell und in unserem BIT-Info Ostern. Nur bis 08. April 2026 und nur solange der Vorrat reicht!
Anthony de Mello: Warum der Schäfer jedes Wetter liebt. Weisheitsgeschichten
Geschichten voll Weisheit und Humor, Selbsterkenntnis, die mit Lachen einhergeht. Spielerisch erzählt de Mello „Geschichten für das richtige Leben“, zusammengetragen aus allen Kulturen und Religionen und durchaus geeignet, alle Vorstellungen auf den Kopf zu stellen. De Mello durchschaut das Leben und liebt es: Ohne Aufhebens erzählt er vom Wesentlichen und trifft damit das Herz. Er vermittelt Selbsterkenntnis: voller Leichtigkeit und Tiefe. Sprecherin: Margrit Stier
Best.-Nr.: A09477-Y1DAISY-Hörbuch, 311 Min., 1 CD: 19,00 €
Walter Christian Kärger: Das Knistern von Eis. Bodensee Krimi
Winterliche Beschaulichkeit am Bodensee? Fehlanzeige! Ein skrupelloser Auftragskiller zieht eine blutige Spur durch die Region. Kommissar Max Madlener und seine Assistentin Harriet Holtby sind dem Mörder dicht auf den Fersen, doch er scheint ihnen stets einen Schritt voraus. Die Situation verschärft sich, als sich die lästigen Kollegen vom LKA einschalten. Eine gnadenlose Hetzjagd beginnt. Schnörkellos, packend, vielschichtig – ein Thriller, der es in sich hat. Sprecher: Peter Unglert
Best.-Nr.: A09305-Y1DAISY-Hörbuch, 703 Min., 1 CD: 29,00 €
Marie Bernard: Cocktails, Chips und Chaos. Roman
Julia hat einen Job, eine vernünftige Wohnung, Freunde, eine Familie. Bloß die Suche nach Mr. Right will irgendwie nicht klappen. Irgendwo da draußen muss sich doch jemand finden, der sie abgöttisch liebt und nebenbei einen Traumkörper hat. Zumindest wäre das ihrer Meinung nach völlig verdient. Aber aufgeben ist keine Option. Also gibt sie alles und schafft hierbei jede Menge Chaos. Lustig, verrückt und immer ein klein bisschen drüber. Julia ist eben ein Original. Sprecherin: Annaserena Bikafalvi Máthé
Best.-Nr.: A08414-Y1DAISY-Hörbuch, 695 Min., 1 CD: 29,00 €
Barbara Balletto: USA. Der Westen. Polyglott APA Guide
Schroffe Felsen und stürmische Küsten, hitzeflimmernde Wüsten und schneebedeckte Vulkane, spektakuläre Klippenwohnungen und nostalgische Geisterstädte, schier endlose Weizenfelder in spärlich besiedelten Ebenen und Millionenstädte von Weltformat – entdecken Sie die USA westlich des Mississippi! Sprecher: Werner Seufert
Best.-Nr.: A03486-Y1DAISY-Hörbuch, 684 Min., 1 CD: 29,00 €
Marc Gellman: Was denkt Gott? Geschichten über Geschichten aus der Bibel
Marc Gellman erzählt 18 Geschichten aus der Bibel. Sie sind voller Lebenslust und Hoffnung, spannend, romantisch und nicht ohne eine gehörige Portion Humor. Seine lebendigen Erzählungen über Moses, Noah und Jakob machen Lust auf eine Auseinandersetzung mit der Bibel. Sprecher: Hubertus Alexander Wolf
Best.-Nr.: A10254-Y1DAISY-Hörbuch, 232 Min., 1 CD: 19,00 €
Rüdiger Boschmann: Die grünen Teufel von Monte Cassino.
Dieser Tatsachenbericht, über die Schlacht um den Klosterberg Monte Cassino, schildert wie Soldaten der deutschen Wehrmacht im letzten Krieg kämpften. Ihre Gegner sprachen bald nicht mehr von Nazis, sondern von den „Grünen Teufeln“ von Monte Cassino. Sprecher: Tilman Reuss
Best.-Nr.: A11108-Y1DAISY-Hörbuch, 275 Min., 1 CD: 19,00 €
Detlef Pape; Rudolf Schwarz; Gabriele Heßmann; Elmar Trunz-Carlisi: Schlank im Schlaf. Das Kochbuch
Rezepte mit dem perfekten Nährstoffmix, zum gesunden und einfachen Abnehmen. Warum es funktioniert, was zu beachten ist und wie Sie sich langfristig damit ernähren. 150 Insulin-Trennkost-Rezepte für morgens, mittags, abends. Sprecherin: Ilona Eberhöfer
Best.-Nr.: A03016-Y1DAISY-Hörbuch, 401 Min., 1 CD: 29,00 €
Peter Grunwald: EYEBODY. Die Integration von Auge, Gehirn und Körper
Die Eyebody-Methode verhilft zu tiefgreifenden Veränderungen in der Koordination von Körper, Gehirn und Auge. Dies führt zu einer Verbesserung des Sehvermögens und der Körperhaltung sowie zu emotionaler Balance und Effizienz des Gehirns. Das Buch wendet sich an Menschen mit Sehproblemen und anderen gängigen Beschwerden wie z.B. Migräne. Menschen mit medizinischem Hintergrund finden in diesem Buch einen überraschend neuen Ansatz im Umgang mit Sehstörungen. Sprecherin: Christiane Fänder
Best.-Nr.: A07782-Y1DAISY-Hörbuch, 598 Min., 1 CD: 29,00 €
Peter O'Donnell: Modesty Blaise – Die Lady fliegt auf Drachen
Eigentlich wollte Modesty nur ein paar Tage beim Segeln ausspannen. Doch da muss sie den verschollen geglaubten Maler Luke Fletcher aus dem tosenden Pazifik retten, gerade bevor ihn ein Hai verschlucken kann ... Sprecherin: Isabel Elger
Best.-Nr.: A10432-Y1DAISY-Hörbuch, 558 Min., 1 CD: 29,00 €
Kontakt und Bestelldaten:
Tel.:089 55988-136 (Herr Färber)
089 55988-144 (AB)
Fax:089 55988-336
Mail:bit-bestellservice@bbsb.org
Internet:www.bit-zentrum.bbsb.org
Post:BBSB e. V.BIT-ZentrumArnulfstr. 2280335 München
Nachrichten aus dem AURA-HOTEL Saulgrub
Veranstaltungen
Folgende Veranstaltungen empfiehlt das AURA-HOTEL.
Wandern auf dem Meditationsweg. Etappe 1 Blaues Land
Machen Sie sich auf den Weg und begeben Sie sich Schritt für Schritt auf eine Pilgerreise zu sich selbst. Vorbei an Kirchen, Kapellen, historischen Orten und einzigartigen Naturschönheiten, schlängelt sich der meditative Wanderweg durch das hügelige Voralpenland. Die einzelnen Stationen laden ein zum Innehalten und Verweilen. Dabei tauchen Sie ein in die Geschichte, entdecken die Wurzeln der Plätze und kommen sich selbst mit jedem Schritt näher. Mit meditativen Impulsen und passenden Körperübungen werden die täglichen Wanderungen zu einem besonders intensiven Erlebnis. Im Mai stehen sechs Kraftorte im Blauen Land im Fokus. Wir folgen dem Symbol des „brennenden Herzens von Bad Kohlgrub“ über Murnau nach Ettal. In der Gleichmäßigkeit des Gehens finden Sie auf dem Meditationsweg zur inneren Ruhe, können vom Alltag abschalten und sich auf Ihr Selbst besinnen. Die Tagestouren haben jeweils eine Länge zwischen 10 bis 15 Kilometern. Das Angebot beinhaltet unseren Begleitservice und alle Bustransfers.
Buchbar vom 9. bis 16. Mai 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 445 Euro Teilnahmegebühr.
Leitung: AURA-HOTEL Gästebetreuung.
Seen, Flüsse und mehr
Bergsteigen ist nicht Ihr Ding? Dann ist unsere Wasserwanderwoche auf überwiegend flachen Wegen genau das Richtige für Sie. Wir wandern an fünf Tagen entlang an den wildromantischen Flüssen Ammer, Lech und Loisach oder entdecken einen malerischen See in der Region. Die Tagestouren sind bis ca. 12 km lang – perfekt für genussvolle Naturerlebnisse. Erleben Sie eine großartige Kombination aus Entspannung am Wasser, Entdecken neuer Lieblingsplätze und die bayerische Gemütlichkeit beim Einkehrschwung. Das Angebot beinhaltet fünf Tage Einzelbegleitservice für blinde und sehbehinderte Gäste sowie den Bustransfer.
Buchbar vom 16. bis 23. Mai 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 445 Euro Teilnahmegebühr.
Leitung: AURA-HOTEL Gästebetreuung.
Radlspaß zu zweit zu Pfingsten
Unsere ausgewählten Tandemtouren führen mal gemächlich, mal bergauf, bergab, auf Teer- und Schotterwegen durch die herrliche Natur des malerischen Pfaffenwinkels: durch ursprüngliche Ortschaften, kühle Wälder, entlang an idyllischen Flussläufen und klaren Seen. Also voll Schwung auf den Drahtesel und kräftig in die Pedale getreten! Für die täglichen Tourenlängen zwischen 30 und 50 Kilometern ist eine gewisse Fitness und Ausdauer notwendig. Das Angebot beinhaltet den Tandemverleih inklusive ortskundigen Piloten für drei Radltage.
Buchbar vom 25. bis 29. Mai 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 218 Euro Teilnahmegebühr.
Leitung: AURA-HOTEL Gästebetreuung.
Bergwandern mittlere Lagen
Entdecken Sie das besondere Flair der oberbayerischen Berge, ohne ganz so hoch hinaus zu wollen. Freuen Sie sich auf genussvolle Wandertouren mit und ohne Gipfel in den Ammergauer Alpen. Für entspannte und unvergessliche Bergmomente schätzen Sie bitte Ihre Kondition und Ihr Durchhaltevermögen im Vorfeld realistisch ein. Zudem ist eine gebirgstaugliche Ausrüstung mit geeignetem Schuhwerk und Wetterschutz erforderlich. Das Angebot umfasst einen 1:1 Begleitservice für blinde und sehbehinderte Gäste sowie die Bustransfers. Die Wanderungen finden an sechs Tagen statt.
Buchbar vom 20. bis 27. Juni 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 599,50 Euro Teilnahmegebühr.
Leitung: AURA-HOTEL Gästebetreuung.
Mit dem Ranger durch den Naturpark
Möchten Sie Natur mit allen Sinnen erleben? Dann laden wir Sie herzlich ein zu einem besonderen Wochenende im Naturpark Ammergauer Alpen, einem der artenreichsten Lebensräume im gesamten Alpenraum. Zwischen wilden Schluchten und stillen Wäldern, duftenden Wiesen, geheimnisvollen Mooren und glitzernden Seen offenbart sich hier eine einzigartige Vielfalt auf kleinstem Raum. Begleiten Sie uns auf eine spannende Exkursion mit einem erfahrenen Ranger des Naturparks. Mit viel Herzblut und fundiertem Wissen öffnet er Ihnen den Blick für die verborgenen Zusammenhänge unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt und für die besondere Verbindung von Natur- und Kulturlandschaft in der Region. Auf einer geführten Kräuterwanderung tauchen Sie ein in die Welt heimischer Wildkräuter – wie sie wirken, wo sie wachsen und wie sie seit Jahrhunderten genutzt werden. Zum Abschluss schweben wir mit der Hörnlebahn hinauf auf unseren Hausberg. Oben genießen wir nicht nur den weiten Blick ins Alpenvorland, sondern lassen bei entspannter Atmosphäre das Wochenende harmonisch ausklingen.
Buchbar vom 22. bis 25. Mai 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 156 Euro Teilnahmegebühr.
Leitung: AURA-HOTEL Gästebetreuung.
Slow Food, Slow Life – genussvoll Entschleunigung erleben
Kämpfen Sie mitunter auch mit Ihrem Körpergewicht? Suchen Sie schon länger nach einem Weg, sich ohne Stress am Tisch und ohne ständigen Verzicht besser zu ernähren? Fällt es Ihnen aufgrund von Sehbehinderung oder Blindheit schwer, an Ernährungsprogrammen teilzunehmen? Dann haben Sie genau auf dieses Seminar gewartet. Gemeinsam erkunden wir die Prinzipien des Slow Food, das für Genuss, Qualität und Achtsamkeit steht. Sie lernen, wie Sie durch achtsames Essen und das Hören auf Ihren Körper eine tiefere Verbindung zu Ihren Essgewohnheiten aufbauen können. Dieses Seminar verbindet theoretische Einblicke in die Ernährungspsychologie mit praktischen Übungen, die Sie im Alltag umsetzen können. Ziel ist es, ein nachhaltiges Bewusstsein für Ihre Ernährung zu entwickeln und den Alltag bewusster und entspannter zu gestalten.
Buchbar vom 15. bis 22. Mai 2026.
Es gelten die aktuellen Hotelpreise 2026 zuzüglich 498 Euro Teilnahmegebühr.
Leitung: Nina Schweppe, chronobiologischer Coach mit Schwerpunkt Schlaf, Ernährung und Biorhythmus.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Preisen finden Sie auf www.aura-hotel.de/veranstaltungen.
Nähere Informationen und Anmeldung bei
AURA-HOTEL Saulgrub gGmbHAlte Römerstraße 41–43, 82442 SaulgrubTelefon 08845 99-0, Fax 0884599-121E-Mail: info@aura-hotel.deInternet: www.aura-hotel.de
Aktuelle Neuigkeiten über das AURA-HOTEL Saulgrub erfahren Sie auch immer über den Newsletter, Telefon: 08845 99366.
Einladung zum DBSV-Frauenseminar 2026
Am Telefon begrüße ich jetzt ganz herzlich die Frauenbeauftragte des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, Ute Lutzenberger aus Nürnberg. Hallo Ute.
Ute Lutzenberger: Ja, hallo, mein Name ist Ute Lutzenberger. Ich bin die Frauenbeauftragte des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Wir laden ganz herzlich ein zum DBSV-Seminar für sehbehinderte und blinde Frauen zum Thema Chakra-Yoga. Es findet statt vom 18. Juni bis 21. Juni 2026 in Langenselbold. Der Seminarort ist das Konferenzhotel Üsenburger Hof in der Gelnhäuser Straße 5, eben in Langenselbold.
Die selbst sehbehinderte Seminarleiterin Romy Sommer ist unter anderem Osteopathin und Heilpraktikerin mit langjähriger Yoga-Erfahrung. Sie schreibt zu den Inhalten: „Chakren sind Energiezentren in unserem Körper. Sie sorgen für einen ausgeglichenen Energiehaushalt. Sie bedingen sich gegenseitig. Sind ein oder mehrere Chakren gestört, kommt es zu einem Ungleichgewicht und eventuell auch zu körperlichen Beschwerden. Mit dem Chakra-Yoga kannst du dein Energiezentrum wieder ins Gleichgewicht bringen. Du erlernst Übungen und weiterführende Techniken für zu Hause. Sie lassen sich gut in den Alltag integrieren. Das ist eine Kur, die deinen Energiestoffwechsel optimiert. Menschen mit Beeinträchtigung haben oft einen höheren Energieverbrauch, weil sie häufig stressigen Situationen ausgesetzt sind.“
Dieser Kurs vermittelt, wie diesem Mehraufwand begegnet werden kann. Am Ende des Kurses erhalten die Teilnehmerinnen ein Skript, in dem alle Techniken beschrieben sind. Die meisten Übungen finden auf dem Boden statt. Mitzubringen sind eine Yoga-, Gymnastik- oder Isomatte bzw. Decken, auf die man sich dann legen kann, Socken, ein kleines Handtuch für den Nacken oder ein Kissen. Bitte möglichst keine schwarze Kleidung tragen. Im Seminarprogramm ist auch Zeit zum gegenseitigen Austausch vorgesehen, auch zu Frauenaktivitäten im DBSV. Der Teilnehmerinnenbeitrag ist 270 Euro. Mitglieder eines DBSV-Landesvereins zahlen nur 240 Euro. Darin enthalten ist Unterkunft mit Vollpension und das gesamte Seminarprogramm.
Anmeldung bitte bis zum 15. April 2026 mit dem entsprechenden Anmeldeformular an den DBSV. Das Anmeldeformular zum Seminar erhalten Sie unter der Mailadresse frauen@dbsv.org. Nähere Informationen gibt es bei Frau Athanasiadou auch telefonisch unter der 030 285387-159. Ich freue mich auf eine rege Teilnahme und grüße euch ganz herzlich – Ute Lutzenberger, DBSV-Frauenbeauftragte, auch im Namen von Reiner Delgado, Sozialreferent im DBSV.
SightCity 2026
Die SightCity ist die größte internationale Fachmesse für Blinden- und Sehbehindertenhilfsmittel. Sie findet vom 27. bis 29. Mai als hybride Messe statt: live in Frankfurt, im Kongresshaus Kap Europa, Osloer Straße 5 und digital auf der Internetseite www.sightcity.net. Sicher wird es auch wieder Beiträge unseres Hilfsmittelreferenten Christian Stahlberg auf der Webseite www.sightviews.de geben.
Nähere Informationen erhalten Sie in der Maiausgabe der Bayernrundschau.
Blindenfußball
Simon Bienlein, Mitglied im Arbeitskreis Sport des BBSB, hat ein interessantes Angebot für Freunde und Freundinnen des Blindenfußballs.
Simon Bienlein: Hallo an alle Hörerinnen und Hörer der Bayernrundschau. Ich bin Simon, Abteilungsleiter beim Blindenfußball-Team der Spielvereinigung Greuther Fürth und auf der Suche nach weiteren Feldspielern und Sehenden, die Teil unseres Teams werden möchten.
Beim Blindenfußball treten die Feldspieler mit einer Dunkelbrille und einem akustischen Ball gegeneinander an. Der Torwart kann beim Blindenfußball sehen, ebenso der Guide hinter dem Tor und natürlich der Coach. Blindenfußball wird momentan bei der Spielvereinigung Greuther Fürth in der Kronacher Straße 140 trainiert oder nach Abstimmung und Verfügbarkeit auch auf dem Gelände des Bildungszentrums für Blinde und Sehbehinderte Nürnberg in der Brieger Straße.
Die Trainings finden immer am Samstag statt, entweder in der Kunstrasenhalle auf dem Soccer Court in Fürth oder auf dem Gelände des bbs nürnberg zwischen 10:00 und 12:00 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, damit wir die gemeinsame Anreise koordinieren können. Wir treffen uns für die gemeinsame Anreise entweder an der U-Bahn-Station Rathaus oder direkt an der Bushaltestelle Brieger Straße.
Mehr Informationen über Blindenfußball könnt ihr im Internet finden unter www.erlebe-sport.org oder selbstverständlich auch telefonisch unter 0911 4907351 und per E-Mail an mail@erlebe-sport.org.
Ich freue mich über Interessierte, schicke ein sportliches Voy! und wir hören uns.
Online-Buchung für Reisende mit einem Schwerbehindertenausweis
Die Deutsche Bahn informiert: Wenn Sie einen deutschen Schwerbehindertenausweis (SBA) mit dem Merkzeichen B haben, bekommen Sie bei der Buchung auf www.bahn.de oder im DB-Navigator besondere Ermäßigungen. Geben Sie dafür bei der Verbindungssuche unter Ermäßigungen an, dass Sie einen SBA mit Merkzeichen B haben.
Mitnahme einer Begleitperson: Wenn Sie einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen B haben und eine Begleitperson dabei ist, geben Sie diese bitte bei der Buchung als weitere reisende Person an. Das Ticketsystem sorgt dann dafür, dass das teuerste Ticket kostenlos für die Begleitperson gebucht wird. Die Begleitperson steht dann auch auf dem Ticket. Wichtig: Die Begleitperson muss mindestens sechs Jahre alt sein! Der Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen B gilt für die Begleitperson als Fahrtberechtigung. Sie müssen den Ausweis im Zug dabeihaben und bei der Kontrolle vorzeigen.
Mitnahme eines Begleit- oder Assistenzhundes: Begleit- oder Assistenzhunde fahren immer kostenlos mit. Sie müssen die Hunde bei der Buchung nicht angeben.
Sitzplatzreservierung: Im Fernverkehr der Deutschen Bahn können Sie mit einem Schwerbehindertenausweis und dem Merkzeichen B einen Sitzplatz kostenlos reservieren für sich selbst und für eine Begleitperson ab sechs Jahren. Nach der Auswahl Ihres Tickets fügen Sie einfach die Sitzplatzreservierung hinzu.
Quelle: https://www.bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei/online-buchung/schwerbehindertenausweis (entnommen aus BBSB-Inform vom 5. Januar 2026)
Damit sind wir am Ende der Märzausgabe angelangt. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, an meine Interviewpartner und an alle, die mir Informationen und Beiträge schicken.
Wenn Sie auch Informationen oder Beiträge für unser Vereinsmagazin haben, melden Sie sich gerne bei mir entweder unter der E-Mail-Adresse bayernrundschau@bbsb.org oder rufen Sie mich an: 09131 39274.
Bis zum nächsten Mal im Mai wünsche ich Ihnen eine gute Zeit mit schönen Frühlingstagen.
Es grüßt Sie herzlich,
Ihre Jutta Winter.